Willkommen in Máriaremete

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Wallfahrtskirche Mariä Geburt in Máriaremete

Adresse: Templom kert 1, 1029 Budapest, Ungarn

Öffnungszeiten: Mo-Fr 7:00-12:00; Mai-Sept.: Sa 8:30-19:00, So 7:00-19:00. Okt.-April: Sa 8:30-12:00 & 17:30-19:00, So 7:00-12:00 & 17:30-19:00.

Heilige Messen: Mo, Di: 7:00 und 10:30; Mi, Do, Fr: 10:30; Sa: 10:30 und 18:00; So: 7:30, 9:00, 11:00 und 18:00. Alle Gottesdienste sind auf Ungarisch.

Parken: in den umliegenden Straßen, Busse entlang der Máriaremete-Straße. Parken ist kostenlos.

Öffentliche Verkehrsmittel: Busse Nr. 57, 157 und 157A ab Hűvösvölgy.

Pilgergruppen: Auf Anfrage ist eine heilige Messe oder ein gemeinsames Gebet für Pilgergruppen möglich.

Kontakt: mariaremete.plebania@gmail.com

Die Geschichte des Gnadenortes

Um die Mitte des 18. Jahrhunderts hat sich eine junge Frau namens Katharina Thalwieser in Hidegkút angesiedelt. Sie kam aus dem Quellgebiet der Donau, in der Nähe der berühmten Abtei Einsiedeln (Schweiz). Von dort hat sie eine Papierradierung der uralten Marienstatue mitgebracht. Sie hat das Bild an einen Baum am Wege befestigt, wo sie mit anderen im Vorbeigehen für ein Gebet stehenblieb. Die vor dem Bild gesprochenen Gebete wurden oft erhört - besonders erwähnenswert ist der Fall einer erblindeten Frau von Buda, Frau Forstmar, die ihre Sehkraft zurückgewann.

Der Gutsherr des Gebietes, Ignác Terstyánszky, ließ zum Schutz des Bildes zuerst eine Holzkapelle, später eine Kapelle aus Stein errichten. Letztere wurde 1808 eingeweiht. Wegen der großen Anzahl der Pilger erwies sich der Aufbau einer noch größeren Kirche bald als nötig.

Auf Initiative des Diözesanbischofs Dr. János Pauer wurde der Verein der Marienkapelle von Máriaremete gegründet. Durch ihre Bemühungen wurde die Gnadenkirche im neugotischen Stil erbaut und zu Ehren von Mariä Geburt am 1. Oktober 1899 vom Diözesanbischof Fülöp Steiner eingeweiht. 1907 hat Papst Pius X. einen vollkommenen Ablass für die Pilger gewährt. 1928 wurde die Kirche dem Servitenorden übergeben, der die Gläubigen bis 1950 betreute.

Das Jahr 1958, Zentenarium der Erscheinung der Jungfrau in Lourdes, hat der Papst als Marienjahr erklärt. Aus diesem Anlass schenkte Pierre Théas, Bischof von Lourdes und Tarbes, die Statue der Muttergottes von Lourdes dem ungarischen Gnadenort Máriaremete. 1991 hat Papst Johannes Paul II. der Gnadenkirche den ehrenvollen Titel "basilica minor" verliehen.

Die Basilika ist heute noch ein beliebter, vielbesuchter Wallfahrtsort. Pilger kommen nicht nur aus der Hauptstadt, sondern aus ganz Ungarn, sogar aus dem Ausland hierher, um mit der Fürbitte der Heiligen Jungfrau in ihren Nöten Trost und Heilung zu erflehen. Rund 3000 Danktafeln am Sockel des Altars bezeugen ihr Vertrauen und die vielen erhörten Gebete.

Innenraum der Kirche

Der Innenraum in seiner heutigen Form wurde nach dem Entwurf von Prof. Alfréd Bardon 1963-64 ausgebaut. Die Dekoration wurde nach den Plänen des Kirchenmalers István Takács ausgeführt. Auf dem Triumphbogen kommt die Huldigung des ungarischen Volkes vor der seligen Jungfrau Maria zum Ausdruck, ganz oben "die Frau mit der Sonne bekleidet" (Offb. 12,1). Zu ihrer Rechten sehen wir den heiligen Stephan, den ersten König von Ungarn, auf Knien.

Die Reliefs des Kreuzweges wurden vom Bildhauer István Bicskei aus Birnholz geschnitzt. Erwähnenswert ist die Orgel der Kirche, die auf Anordnung Kaiser Franz Josephs I. aus der Budaer Burg nach Máriaremete gebracht wurde.